Die Europawahl endete für die SPD mit einer Katastrophe. Nur knapp über 20 Prozent der Wähler votierten für die Sozialdemokraten und stürzten diese in ein neues Tief. Monate nach dem Sturz des erfolglosen Kurt Beck ist auch die Offensivwirkung der neuen (alten) Spitze) Steinmeier/Müntefehring verpufft und der Vizekanzler und Kanzlerkandidat schwer beschädigt.
Um die Frage, ob und wie die SPD noch ein besseres Wahlergebnis im September schaffen kann, beschäftigt sich unsere aktuelle Umfrage.
11. Juni 2009 at 11:47
Die Lage der SPD…
„Opposition ist Mist“, befand Franz Müntefering im Jahre 2004. Er hatte sich wohl schon damals zu sehr an eine Regierungsverantwortung der Sozialdemokraten gewöhnt hat. Doch trifft seine Behauptung tatsächlich zu?
Ist die SPD nicht in gewisser Weise d…
11. Juni 2009 at 11:51
Ich bin der Meinung, dass Parteien nicht in erster Linie dazu da sind, Wahlen zu gewinnen, sondern um Interessen zu vertreten. Und das geht halt manchmal dann am besten, wenn man nicht gerade in der Regierungsverantwortung steckt und Dinge tun muss, die der eigenen Klientel nicht zu verkaufen sind. Die SPD sollte sich also mit dem aktuellen Personal auf ihre Werte besinnen und unabhängig von irgendwelchen Wahlergebnissen daran festhalten. Dann aollte sich das Problem von alleine erledigen.
11. Juni 2009 at 14:08
naja, das Problem ist, dass die SPD seit geraumer Zeit eben garnicht mehr weiß, worin „ihre Werte“ bestehen.